Von Tara Hill Was mich an der gegenwärtigen Diskussion über die zunehmend auseinanderdriftende Einkommensverteilung irritiert, ist das stets zu hörende Totschlagargument «jeder kann es schaffen, wenn er will: der Schlüssel ist Bildung und harte Arbeit» (der klassische «amerikanische Traum»). Meine beiden Grossväter selig hatten keinen grösseren Wunsch als zu studieren…
Von Tanja Hammel Studierende und AkademikerInnen kommen kaum um JSTOR herum. Sie verwenden diese und andere Onlinearchive tagtäglich, ohne deren Politik zu verstehen und zu reflektieren. Hinter ALUKA, JSTOR und ITHAKA steht die amerikanische Andrew W. Mellon Stiftung. ALUKA war ein Projekt, das in einer digitalen Bibliothek Ressourcen für die…
Von Tante Étudiante In ihrer neuen Kolumne setzt sich Tante Étudiante mit dem Begriff Literatur auseinander. Von Kinderliteratur über Fantasyliteratur bis hin zu Romanen im Comicformat wird vieles an der Uni unterrichtet, was früher als «Schund» verpönt war, heute aber beispielsweise komplexen Theorien ein neues Gesicht geben kann.
Von Tanja Hammel Was haben Buenos Aires, Paris, Berlin und Basel gemeinsam? Sie sind alles Weltstädte oder Städte in denen «ab und zu die Welt zu Besuch ist», mag ein begeisterter Basler versucht antworten. Die Basler Fotografen Daniel Spehr und Kathrin Schulthess haben all diese Städte sowie deren Verhaltensmuster und…
Zum heutigen Texttag präsentiert «Zeitnah: Kulturmagazin seit 2012» das Gedicht «der bewegung schuld» von Norwin Tharayil. Wie im Tanz folgen wir dem Rhythmus, dem Schritt der Wörter, und es bleibt offen, wer unser Tanzpartner ist – oder ob es überhaupt einen gibt.
Vorvorgestern, 10. Oktober, ist «Slugo – Ein Privatflughafengedicht» bei edition pudelundpinscher erschienen: ein Stück Prosa, welches Dämmern und Vernebeln der Erzeugung psychophysischer Stimmigkeit vorzieht. Doch Vorsicht – hinter dem Textrücken drängeln sich Ansichten einer geradezu grausam realen Welt. Vielleicht sind Worte ja Gegenstände, aus Holz, aus Bakelit, aus Koriander?
Zum heutigen Texttag präsentiert «Zeitnah: Kulturmagazin seit 2012» das Gedicht «Tauben-Blick» von Valerie-Katharina Meyer. Federleicht scheint er zu sein, der Blick, dem wir folgen. Er wechselt von Beobachter zu Beobachteten, in den Himmel und wieder zurück zur Erde. Von Valerie-Katharina Meyer Der Blick, versponnen mit den Himbeerstauden, sucht die freie Sicht zum Himmel.…