Von Gregor Szyndler Hans Bissegger bindet seine Krawatte. Er findet einen Lottozettel. Seine Frau, Bin Bim Bissegger-Xi, gibt ihm einen Brief. „Derselbe Scheiss in einem anderen Anzug!“, zischt Hans Bissegger, als er vor dem Spiegel steht und länger als gewohnt braucht, um seinen Krawattenknopf unüblich eng zu binden. „Wenigstens ist…
von Gregor Szyndler Am heutigen Texttag präsentiert Ihnen „Zeitnah: Kulturmagazin seit 2012“ Gregor Szyndlers Gedicht „virulenter realismus“ in drei verschiedenen Formen. Das Gedicht über das Schreiben durchläuft Verwandlungen: Vom Entwurf zur Reinschrift und bis zum Poster.
von Gregor Szyndler So lange es noch nicht ohne Essen und Trinken geht, werden Schriftsteller zwischen Kunst und Hamsterrad eingespannt sein. „Zeitnah: Kulturmagazin seit 2012“ ortet hermeneutischen Handlungsbedarf und plädiert für eine zehnte Muse.
Schliessen WWW und Literatur sich aus? Ist nur Literatur, was zwischen zwei Buchdeckel passt? Ist nicht das ganze WWW Text? Soll man im verlagsfreien Zustand lieber in der Schublade als im WWW versauern? Eine polemische Würdigung von Kurt Drawerts klugem, der Anregung ebenso wie der Aufregung vollem Handbuch über das…
von Gregor Szyndler Lassen Sie sich am heutigen Texttag von Gregor Szyndlers Text „Das Lied vom kleinsten Gelingen“ in die sich zwischen Tagebuch und Tatsachen, Erfundenem und Erlebtem, Erschriebenem und Erfahrenem entfaltenden Welten entführen. Flüchtig sind die Tage, endlos auf der Flucht, und ebenso flüchtig ihr wortgewordenes Spiegelbild. Das einzige,…
Der neue Münsteraner Tatort „Das Wunder von Wolbeck“ gefällt sich an den Parallelen von Kinderwunsch und Rinderwunsch. Boerne darf sich als Befruchter von Hornvieh ausleben, während Thiel einem dubiosen Befruchtungsexperten auf die Schliche kommt.
Der neue Berliner Tatort “Dinge, die noch zu tun sind” gefällt von A bis Y. Erst ganz am Ende, bei Z, wackelt dieser starke Film. Zu sehen bekommen wir das Leben mit dem doppelten, dreifachen, vielfachen Tod.