Fatih Akin ist eines der grossen filmischen Talente Deutschland, und anders als andere ist er in verschiedenen Genres zuhause, was auch seine neue Literaturverfilmung «Tschick» nach Wolfgang Herrndorf beweist – die aber natürlich mehr als ein Genrefilm ist, vielmehr eine einfühlsame Studie um jugendliche Aussenseiter.
Der deutschen Regisseurin Cordula Kablitz-Post gelingt mit «Lou Andreas-Salomé» ein solide gemachtes Biopic, das aber wohl auch als TV-Premiere vorstellbar wäre. Das wird der Psychoanalytikerin, Dichterin und Philosophin sicherlich nur teilweise gerecht, bietet aber doch annehmbare und informative Unterhaltung.
Nach ihrer Wedekind-Verfilmung «Innocence» überzeugt die französische Filmemacherin mit ihrem Zweitling, einem mindestens so mysteriösen, berauschend schönen Arthaus-Streifen, der nichts für allzu zart besaitete Gemüter ist.
Nicht nur Partner Noah Baumbach und Kollege Whit Stillman finden Greta Gerwig unwiderstehlich – deshalb ist Rebecca Millers witzige alternative romantische Komödie nicht zuletzt eine Hommage an die wunderbare Königin des Mumblecore.
Der britische Regisseur legt eine starke Mischung aus Dokumentarfilm, Lesung und Doku-Fiktion vor, inspiriert von Orhan Pamuks Roman «Das Museum der Unschuld»
Die Olympischen Spiele, 1936 in Nazi-Deutschland. Der australisch-britisch-jamaikanische Regisseur Stephen Hopkins erzählt, wie Jesse Owens, ein Afroamerikaner, ausgerechnet im Staat des Rassenwahns triumphierte.