Shion Sonos Mangaverfilmung ist gleichzeitig ein Hip-Hop-Musical und ein actiongeladener Gangsterfilm, in dem sich die Gangs des Tokyos der nahen Zukunft gegen den verrückten Gangsterboss Buppa zusammenschliessen.
«Love hearin‘ funk because disco sucks», so rappte King Tee anno 88. Doch 1979, als mit «Rapper’s Delight» der erste Rap-Hit weltweit Wellen machte, waren Disco und Rap nicht Gegensätze. Gary Byrd, damaliger USA-Korrespondent des britischen Magazins Black Music & Jazz Review, nannte den sich im Entstehen befindenden neuen Sound…
Der erste Spielfilm der schweizerisch-kurdisch-türkischen Regisseurin Esen Isik überzeugt mit einer leider nur allzu realistischen Darstellung der Gewalt in Istanbul; anhand von drei Figuren und ihrem Umfeld: der Transsexuellen Ebru, dem kleinen Taschentuchverkäufer Cemo und der Ehefrau Hayat.
Das Arthaus-Kino entdeckt den Horrorfilm. David Robert Mitchells Film spielt in Detroit, wo vor einiger Zeit Jim Jarmuschs Vampire ihr Unwesen trieben. Diesmal sind es junge Erwachsene, die von einer mysteriösen Kraft verfolgt werden und versuchen, sich vor dieser zu schützen.
Der Regisseur von «Le huitième jour» und «Toto le héros» überzeugt mit einem spielerischen theologisch-blasphemischen Traktat, in dem Gott in Brüssel lebt und seine Tochter sechs neue Jünger sucht, um die Mission ihres Bruders JC zu vervollständigen.
Steven Spielberg widmet sich ein weiteres Mal der Geschichtsaufarbeitung und überzeugt auch dieses Mal wieder mit Tom Hanks in der Hauptrolle und den Coen Brothers als Ko-Drehbuchautoren (zusammen mit Matt Charman). Eine Reise ins Herz des Kalten Krieges – based on a true story.
Säkular trifft religiös: der nicht gläubige Frankokanadier Félix interessiert sich für die chassidische Ehefrau Meira, die in einer unglücklichen Ehe lebt und nur dann ihre Soul-Platte hören kann, wenn sie allein mit ihrem Kind ist.