Von Michel Schultheiss Die Mittlere Brücke in Basel ist um ein Spektakel reicher. Weder ist weder von Eric Webers Ausraster noch von den Liebesschlössern am Gitter des Käppelijoch die Rede. Es sind auch nicht die Akkordeonisten, Bettler, Missionare, Politiker oder Fundraising-Beauftragte gemeint, welche beim dort die Aufmerksamkeit der Fussgänger fordern.…
Im 3. Teil seiner «Wertlosen Bibliothek» widmet sich Elias Fauser Paul Nizans Werk «Aden». Warum es lesen? Weil sich darin Betrübnis zu postmoderner Schönheit verwandelt, und weil Nizan darin mit der überkommenen Romantik des Reisens bricht.
Wer viel liest, wird selbst ein Buch. Wer viel liest, wird viele Bücher: Wer Dominik Riedos Text über das Lesen und das Leben liest, liest sein Leben anders, lebt sein Lesen anders als zuvor.
Das heutige Zitat der Woche stammt aus Günter Wohlfarts Buch «Zen und Haiku». Der Autor setzt sich mit chinesischer Philosophie auseinander, die sich von der europäischen Gelehrtenphilosophie in einigem unterscheidet und den Vergleich gerade deshalb so reizvoll macht.
Experimente sind dazu da, erlebt und durchlebt zu werden. Selbst dann, wenn man am Ende kaum weiss, um was es denn nun eigentlich genau ging, schaut doch vielleicht ein Kaffee dabei heraus, oder Kleingeld zum Bezahlen der UB-Mahngebühren.
Das heutige Zitat der Woche ist kurz, knapp und ruft uns einen Schriftsteller in Erinnerung, der zu Unrecht fast vergessen gegangen ist: Georg Christoph Lichtenberg (1742 – 1799).