Seit seinem Erscheinungsjahr 1982 gilt «Blade Runner» als Meilenstein seines Genres und wird als Kultfilm verehrt. Trotzdem wagte Regisseur Villeneuve eine Fortsetzung, die im Jahr 2049 spielt.
Nach den Skinheads und dem Goldrausch widmet sich der Westschweizer Regisseur diesmal anderen Missständen: dem internationalen Rohstoffhandel und somit der Ausbeutung Afrikas und Südamerikas.
Drei junge israelische Araberinnen in Tel Aviv – zerrissen zwischen überkommenen Traditionen und der Mehrheitsgesellschaft. Regisseurin Maysaloun Hamoud beschreibt präzise ein Lebensgefühl einer neuen Generation.
Emir Kusturica überzeugt mit seinem neuen Film auf der ganzen Linie. Allerdings nur umgekehrt. Es handelt sich um eine Art trashige Selbstbeweihräucherung von Meister Kusturica, mit Monica Bellucci als Madonnenfigur. Kusturica war sich dabei auch nicht zu schade, seinen Beitrag zu «Words with God» zu rezyklieren.
Keine Freilandhaltung: nach «Pawn Shop Chronicles» und «Berlin Syndrome» zeigt der Basler Filmclub B-Movie einen neuen Film, in dem es um Freiheitsberaubung geht – irgendwo zwischen Thriller, Horror und Psychodrama.
Valeska Grisebach hat mit Laiendarstellern einen sehenswerten Film gedreht, in dem deutsche Bauarbeiter in der bulgarischen Provinz ein Wasserkraftwerk errichten sollen und sich mehr schlecht als recht mit den Einheimischen arrangieren.