Der erste Spielfilm der schweizerisch-kurdisch-türkischen Regisseurin Esen Isik überzeugt mit einer leider nur allzu realistischen Darstellung der Gewalt in Istanbul; anhand von drei Figuren und ihrem Umfeld: der Transsexuellen Ebru, dem kleinen Taschentuchverkäufer Cemo und der Ehefrau Hayat.
Das Arthaus-Kino entdeckt den Horrorfilm. David Robert Mitchells Film spielt in Detroit, wo vor einiger Zeit Jim Jarmuschs Vampire ihr Unwesen trieben. Diesmal sind es junge Erwachsene, die von einer mysteriösen Kraft verfolgt werden und versuchen, sich vor dieser zu schützen.
Der Regisseur von «Le huitième jour» und «Toto le héros» überzeugt mit einem spielerischen theologisch-blasphemischen Traktat, in dem Gott in Brüssel lebt und seine Tochter sechs neue Jünger sucht, um die Mission ihres Bruders JC zu vervollständigen.
Steven Spielberg widmet sich ein weiteres Mal der Geschichtsaufarbeitung und überzeugt auch dieses Mal wieder mit Tom Hanks in der Hauptrolle und den Coen Brothers als Ko-Drehbuchautoren (zusammen mit Matt Charman). Eine Reise ins Herz des Kalten Krieges – based on a true story.
Säkular trifft religiös: der nicht gläubige Frankokanadier Félix interessiert sich für die chassidische Ehefrau Meira, die in einer unglücklichen Ehe lebt und nur dann ihre Soul-Platte hören kann, wenn sie allein mit ihrem Kind ist.
Das aus François Simard, Anouk und Yoann-Karl Whissel zusammengesetzte Regieteam RKSS legt mit «Turbo Kid» eine sehr witzige Hommage an die Achtzigerjahre vor, in der ein von einer Comicfigur inspirierter junger Mann gegen das Böse in Form von Oberschurke Zeus kämpft
Der auf Musikdokfilme spezialisierte Schweizer Regisseur widmet sein neuestes Werk Bill Drummonds von The KLF, der mit diversen Dance-Hits und dem Verbrennen von einer MiIlion Pfund berühmt wurde. Heute will er weder Geld noch Musik speichern und verfolgt ganz andere Projekte, weit weg von Kommerz und Musikbusiness.