Siebzehn Kapitel, die ein Ganzes ergeben und doch mehr als die Summe ihrer Teile: Gregor Szyndlers Erstling öffnet ein Sammelsurium an überschäumenden und verschachtelten Erzählungen, wo eine kleine Referenz der Funke zu einer weiteren Geschichte sein kann. Der Grundfokus aber liegt auf dem allzu menschlichem Drang nach Freiheit.
Ein knorriger Schweizer flucht in Japan über die Einheimischen, sein kleiner japanisch-schweizerischer Begleiter stiehlt einen Hasen und HAL übersetzt: ein leider allzu deutschschweizerischer Film, der aber tief in die Seele dieser Region blicken lässt.
Nach dem Grosserfolg «Django Unchained» bleibt Quentin Tarantino gleich beim Western – und hat keinen Geringeren als Ennio Morricone für den Soundtrack verpflichtet.
Der Basler Autor Adam Schwarz legt mit «Die Revolution in den Bergen» eine verstörende Kurzgeschichte über Jugend, Verrat und Vandalismus in einem Alpenkaff vor.
Shion Sonos Mangaverfilmung ist gleichzeitig ein Hip-Hop-Musical und ein actiongeladener Gangsterfilm, in dem sich die Gangs des Tokyos der nahen Zukunft gegen den verrückten Gangsterboss Buppa zusammenschliessen.
Der erste Spielfilm der schweizerisch-kurdisch-türkischen Regisseurin Esen Isik überzeugt mit einer leider nur allzu realistischen Darstellung der Gewalt in Istanbul; anhand von drei Figuren und ihrem Umfeld: der Transsexuellen Ebru, dem kleinen Taschentuchverkäufer Cemo und der Ehefrau Hayat.