Die armenisch-russische Regisseurin Anna Melikian legt mit «Zvezda» (so der Originaltitel) ein oft anrührendes und komisches Werk vor, in dem zwei junge Menschen im heutigen Russland Orientierung suchen und sich dabei (nicht) finden. Mascha will ein ganz grosser Star werden. Dafür braucht sie unter anderem aber auch ganz grosse Brüste…
Romain Bassets erster Langspielfilm ist ein kunstvoll gemachter Horrorstreifen, der in seiner Sinnlichkeit streckenweise an die Filme von Cattet/Forzani erinnert.
Marc Fitoussis neuer Film ist ein oft amüsanter Streifen, der aber etwas allzu verharmlosend wirkt. Dafür überrascht er mit immer wieder neuen Wendungen – und Isabelle Huppert überzeugt als Landwirtin, ebenso Jean-Pierre Darroussin als ihr Gatte.
Der Zweite Weltkrieg im Norden Schottlands, die Monstersuche von zwei amerikanischen Snobs und die Geschichte von Maddy Hyde, die entdeckt, dass ihr behütetes Leben eine Illusion war. In ihrem fünften Roman «At the Waters Edge» verwebt Sara Gruen Zeit- und Entwicklungsgeschichte und schafft eine monströse Metapher.
Der vor kurzem verstorbene Christopher Lee war vor allem als Dracula, Saruman und Count Dooku zu einer Ikone geworden. Es lohnt sich aber auch, seine Darstellung des chinesischen Erzschurken Fu Manchu zu begutachten.
Bill Pohlads zweiter Spielfilm ist ein sehr gut gemachtes Biopic, das uns Brian Wilsons Leben aufgrund von zwei biografischen Ausschnitten näherbringt. Eher in den Hintergrund tritt dabei aber die Musik der Beach Boys und vor allem der kreative Wettstreit mit den Beatles.