Bram Stokers «Dracula» (1897) ist der Roman des 20. Jahrhunderts. Keiner wurde so oft verfilmt, parodiert und persifliert. Und er lebt auch im 21. Jahrhundert noch weiter – unter anderem im Fernsehen. Dieses Medium wirkte bereits in den 70er-Jahren prägend – mit Dan Curtis‘ Fernsehfilm.
«Les Ponts de Sarajevo» ist ein starker Episodenfilm über Sarajevo und die europäische Geschichte, oft berührend, immer aber zum Denken anregend. Mit dabei sind bei der deutsch-bosnisch-bulgarisch-französisch-italienisch-portugiesisch-schweizerischen Koproduktion aus der Schweiz Ursula Meier und Jean-Luc Godard und vor der Kamera Gilles Tschudi.
Von Michel Schultheiss Der Personalchef ist sichtlich verärgert über den Rotzlöffel: «Der junge Mann macht ständig Dummheiten, er beschädigt Dekorationsmaterial fahrlässig und sogar absichtlich. Wir zweifeln daran, dass es uns gelingen wird, aus Ihrem Sohn einen tüchtigen Berufsmann zu machen». Adressiert ist dieser Brief an die Eltern eines jungen Dekorateurlehrlings.…
Der philippinische Regisseur Ron Morales gibt mit «Graceland» einen starken Einblick in eine Welt der Korruption, eine Welt von sozialen Gegensätzen und krasser Ausbeutung, sogar von Minderjährigen.
Der fünfte Roman «The Wolf Border» der englischen Schriftstellerin Sarah Hall gilt als eine der wichtigsten Neuerscheinungen des Jahres. Während es der 41-Jährigen nicht leichtfällt, alle Erwartungen zu erfüllen, gelingt es ihr, die innere und äussere Geografie in ihrer Geschichte zu verschmelzen. Von Andy Strässle Rachel Caine weiss alles über…
François Ozon besticht mit einem Melodram, das nicht nur in LGBT-Kreisen Zuspruch finden wird. Die sehr campe Verfilmung einer Kurzgeschichte von Ruth Rendell packt immer wieder, amüsiert und zeigt immer wieder neue Möglichkeiten auf.