Jonas Alexander Arnby hat schon mit Lars von Trier zusammengearbeitet – nun überzeugt er mit seinem ersten eigenen Langspielfilm, in dem Mobbing und enge Familienverhältnisse im Rahmen eines Arthaus-Horror-Streifens abgehandelt werden. Stark!
Von Kathrin Pavic (Text und Bilder) Was haben der Friedhof Père Lachaise, die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau und der «London Dungeon» gemeinsam? Bei allen drei handelt es sich um Orte, die aus verschiedenen Gründen, dem sogenannten «Dark Tourism» oder Thanatourismus zugerechnet werden.
Das Arthaus-Kino entdeckt den Horrorfilm. David Robert Mitchells Film spielt in Detroit, wo vor einiger Zeit Jim Jarmuschs Vampire ihr Unwesen trieben. Diesmal sind es junge Erwachsene, die von einer mysteriösen Kraft verfolgt werden und versuchen, sich vor dieser zu schützen.
Romain Bassets erster Langspielfilm ist ein kunstvoll gemachter Horrorstreifen, der in seiner Sinnlichkeit streckenweise an die Filme von Cattet/Forzani erinnert.
Alex (Kris Holden-Ried) und Kate (Emily Hampshire) sind ein glückliches Paar. Sie ist Ärztin, arbeitet in der Forschung, er ist Musiker und unterrichtet. Doch die zwei verbindet ein dunkles Geheimnis: Alex hat sich nämlich mit einem neuartigen Virus, der ihn in einen blutrünstigen Zombie verwandeln kann, infiziert. Doch solange er…