Nach «Vénus Noire» ein weiterer Film eines afrikanisch-arabischstämmigen französischen Regisseurs über das traurige Schicksal eines schwarzen Menschen in Europa: «Chocolat» von Roschdy Zem überzeugt auf der ganzen Linie, ist aber nicht ganz so unangenehm wie «Vénus Noire». Leichte Kost ist der Film aber natürlich nicht…
Guillaume Senez‘ Debütfilm ist ein einfühlsamer Blick auf zwei Teenager, die Eltern werden und gegen viele Widerstände kämpfen müssen – angefangen bei ihren eigenen Zweifeln.
Nach «Inside Llewyn Davis» legen die Coen Brothers wieder einen etwas leichteren Film vor – was allerdings nicht heisst, dass der neue Streifen weniger Tiefgang hat. Ein coenesker Blick nicht zuletzt auf die McCarthy-Zeit mit All-Star-Besetzung. Stark!
Keine Walter-Moers-Verfilmung ist es, die der deutsche Regisseur Nikias Chryssos hier vorlegt. Aber mindestens so schräg wie das Moerssche Universum ist auch die Welt des Nikias Chryssos, in der ein Student sich in einen Bunker zurückzieht, um sich ganz seiner Forschung zu widmen – es kommt aber alles ganz anders…
Sarah Gavrons Film über den Kampf der Frauenrechtlerinnen ist zwar konventionell gemacht, vermag aber zu fesseln und ist gerade in Zeiten von Pegida und Entrechtungsinitiative hochaktuell.
Ein knorriger Schweizer flucht in Japan über die Einheimischen, sein kleiner japanisch-schweizerischer Begleiter stiehlt einen Hasen und HAL übersetzt: ein leider allzu deutschschweizerischer Film, der aber tief in die Seele dieser Region blicken lässt.
Nach dem Grosserfolg «Django Unchained» bleibt Quentin Tarantino gleich beim Western – und hat keinen Geringeren als Ennio Morricone für den Soundtrack verpflichtet.