Wim Wenders’ Literaturverfilmung ist zwar konventionell; fesselt aber immer wieder mit düsteren Visionen aus einer nahen Zukunft, in der eine Serie von Anschlägen Europa in die Knie zwingen soll.
Endzeit-Sci-Fi mal anders: Mathieu Turis erster Langspielfilm überzeugt mit einem wirklich originellen Horror-SF-Film, bei dem die Dialoge manchmal etwas hölzern wirken. Dies tut dem positiven Gesamteindruck aber keinen Abbruch.
Ein ungarischer Arzt lernt einen Flüchtling kennen und wittert seine grosse Chance. Kornél Mundruczós Film ist ein poetisches Arthaus-SciFi-Spektakel, das es in sich hat.
Der spanische Regisseur Nacho Vigalondo brilliert mit einem einzigartigen Film irgendwo zwischen «Pacific Rim» (oder «Godzilla»?) und «Being John Malkovich»: die Geschichte einer Frau, die in die Vergangenheit zurückgeworfen wird und erst im Osten ihre wahre Bestimmung findet.
Seit seinem Erscheinungsjahr 1982 gilt «Blade Runner» als Meilenstein seines Genres und wird als Kultfilm verehrt. Trotzdem wagte Regisseur Villeneuve eine Fortsetzung, die im Jahr 2049 spielt.
Nach seiner Hip-Hop-Oper «Tokyo Tribe» überzeugt der japanische Regisseur Sion Sono mit einem leisen Science-Fiction-Arthaus-Werk, in dem Megumi Kagurazaka als Androidin zu sehen ist.
Das aus François Simard, Anouk und Yoann-Karl Whissel zusammengesetzte Regieteam RKSS legt mit «Turbo Kid» eine sehr witzige Hommage an die Achtzigerjahre vor, in der ein von einer Comicfigur inspirierter junger Mann gegen das Böse in Form von Oberschurke Zeus kämpft