Michael Moore ist zurück – und wie. War ja klar, dass sein Gegenspieler im Weissen Haus wenigstens Michael Moore etwas bringt. Der Überzeugungstäter aus Flint (Michigan) legt seinen vielleicht dringlichsten Film vor.
#MeToo war gestern – schon die Beatles wussten, dass wahre Glückseligkeit ein warmes Schiesseisen ist. In Coralie Fargeats Film setzt ihre Protagonistin diese Wahrheit um, nachdem ihr Freund sie auf perfide Weise betrogen hat.
Gus Van Sant oszilliert zwischen Mainstream und Arthaus – sein neues Biopic verbindet die zwei Welten und gehört zu seinen besseren Filmen. Der gelähmte Cartoonist John Callahan wird von Joaquin Phoenix dargestellt; in weiteren Rollen sind u.a. Rooney Mara, Jonah Hill und Jack Black zu sehen.
Endzeit-Sci-Fi mal anders: Mathieu Turis erster Langspielfilm überzeugt mit einem wirklich originellen Horror-SF-Film, bei dem die Dialoge manchmal etwas hölzern wirken. Dies tut dem positiven Gesamteindruck aber keinen Abbruch.
Diese zwei jungen Damen haben es faustdick hinter den Ohren: Sadie und McKayla kidnappen den lokalen Killer, um von ihm zu lernen, wie man(n) (bzw. frau) ganz gross rauskommt – für ihre Follower auf den Social-Media-Kanälen sind sie zu allem bereit…
Die schottische Regisseurin überrascht auch nach «We Need to Talk About Kevin» mit einem verblüffenden Film mit langem Titel und Joaquin Phoenix in einer Paraderolle als Travis Bickle des neuen Millenniums. Ein packender Thriller, der es in sich hat und noch lange nachwirkt.
David Gordon Green ist ein kritischer US-amerikanischer Autorenfilmer, bekannt durch Werke wie «George Washington» oder «Our Brand is Crisis». Nun wendet er sich mit dem Biopic über Jeff Bauman einem patriotischen Stoff zu – passend zur Präsidentschaft Donald J. Trumps.