Gus Van Sant oszilliert zwischen Mainstream und Arthaus – sein neues Biopic verbindet die zwei Welten und gehört zu seinen besseren Filmen. Der gelähmte Cartoonist John Callahan wird von Joaquin Phoenix dargestellt; in weiteren Rollen sind u.a. Rooney Mara, Jonah Hill und Jack Black zu sehen.
Wim Wenders’ Literaturverfilmung ist zwar konventionell; fesselt aber immer wieder mit düsteren Visionen aus einer nahen Zukunft, in der eine Serie von Anschlägen Europa in die Knie zwingen soll.
In Carla Simóns autobiografisch inspirierten ersten Langspielfilm sehen wir Szenen aus dem Leben von Frida, die ihre Eltern verloren hat und nun bei ihrer Tante auf dem Land leben muss.
Wim Wenders – Ehrendoktor der Universität Fribourg sowie der Sorbonne und der Université catholique de Louvain ist er ja bereits. Nun hat er dem jetzigen Papst einen abendfüllenden Dokumentarfilm gewidmet, unter anderem finanziert vom Centro Televisivo Vaticano.
Endzeit-Sci-Fi mal anders: Mathieu Turis erster Langspielfilm überzeugt mit einem wirklich originellen Horror-SF-Film, bei dem die Dialoge manchmal etwas hölzern wirken. Dies tut dem positiven Gesamteindruck aber keinen Abbruch.
Ein ungarischer Arzt lernt einen Flüchtling kennen und wittert seine grosse Chance. Kornél Mundruczós Film ist ein poetisches Arthaus-SciFi-Spektakel, das es in sich hat.