Jean-Paul Rouves Literaturverfilmung – das Drehbuch hat er zusammen mit David Foenkinos geschrieben – ist zwar etwas überfüllt und wirkt teilweise etwas bemüht, weiss aber doch ganz passabel zu unterhalten.
Nach «What We Do in the Shadows» kommt ein weiterer witziger Horrorfilm aus Neuseeland nach Basel – «Housebound» ist zugleich Gerard Johnstones erster Spielfilm. Absolut sehenswert!
Bram Stokers «Dracula» (1897) ist der Roman des 20. Jahrhunderts. Keiner wurde so oft verfilmt, parodiert und persifliert. Und er lebt auch im 21. Jahrhundert noch weiter – unter anderem im Fernsehen. Dieses Medium wirkte bereits in den 70er-Jahren prägend – mit Dan Curtis‘ Fernsehfilm.
«Les Ponts de Sarajevo» ist ein starker Episodenfilm über Sarajevo und die europäische Geschichte, oft berührend, immer aber zum Denken anregend. Mit dabei sind bei der deutsch-bosnisch-bulgarisch-französisch-italienisch-portugiesisch-schweizerischen Koproduktion aus der Schweiz Ursula Meier und Jean-Luc Godard und vor der Kamera Gilles Tschudi.
Der philippinische Regisseur Ron Morales gibt mit «Graceland» einen starken Einblick in eine Welt der Korruption, eine Welt von sozialen Gegensätzen und krasser Ausbeutung, sogar von Minderjährigen.
François Ozon besticht mit einem Melodram, das nicht nur in LGBT-Kreisen Zuspruch finden wird. Die sehr campe Verfilmung einer Kurzgeschichte von Ruth Rendell packt immer wieder, amüsiert und zeigt immer wieder neue Möglichkeiten auf.