Intellektuelle im Gespräch. Klassengegensätze. Und die beschränkte Macht und unbeschränkte Ohnmacht des Menschen. Nuri Bilge Ceylans in Cannes ausgezeichneter neuer Film fasziniert mit starken Bildern und Dialogen.
Drei Väter sind in Norwegen auf dem Rachefeldzug – ein Schwede, ein norwegischer Gangster und ein serbischer Godfather. Hans Petter Molands Film packt mit Spannung, düsterem Humor und Gewalt.
Im neuen Film der Independent-Regisseurin Kelly Reichardt planen drei Aktivist_inn_en ein Attentat. Doch natürlich kommt allers ganz anders… http://youtu.be/HybtMP_RW4g
Zwei Aussenseiter treffen sich nach Jahren wieder und erinnern sich an ihre schwierige, von Demütigung und Gewalt gezeichneten High-School-Jahre. Ein koreanischer Animationsfilm, der es in sich hat.
Mit seinem Zweitling legt der britische Regisseur Matthew Warchus eine gut gemachte Komödie vor, in der schwul-lesbische Aktivisten (und eine Aktivistin) Kumpel in Wales gegen Thatcher unterstützen.
In Anatolien wird die Beschneidung des kleinen Mert (Mert Tastan) gefeiert. Nur hat die Familie gar kein Geld – und zu allem Unglück ist der Vater Ismail (Cahit Gök) mehr an einer Prostituierten (Nursel Köse) in einer nahe gelegenen Stadt interessiert als am Wohlergehen seiner Familie.
«Deux jours, une nuit» der Dardenne-Brüder ist ein Film über vieles. Über die (Nicht-)Demokratie, über den Kapitalismus und seine Logik, die die Demokratie zweckentfremdet, und über die Möglichkeit von Alternativen.