Wenn Initiativen nur noch dem Wahlkampf dienen und diese oft gar nicht umgesetzt werden können, da sie gegen bestehende Verträge und zwingendes Völkerrecht verstossen, dann stellt sich die Frage: wie weiter mit der direkten Demokratie? Eine filmische Bestandsaufnahme von Thomas Isler.
Wer von «Tree of Life» enttäuscht war, Terrence Malicks Filme aber mag, darf sich auf seinen neuen Streifen freuen. Wer sich aber über seine Hinwendung zu Religion und Spiritualität nervt, wird auch «Knight of Cups» nicht mögen. Allen anderen muss dieses filmische Gedicht aber empfohlen werden.
Tarsem Singh, der Regisseur von «The Cell», «The Fall» und «Mirror Mirror» enttäuscht mit einem SF-Film, der es sich allzu einfach macht, indem er anstelle von schwierigen ethischen Fragen auf Family Values fokussiert und so alles andere in den Hintergrund rückt.
Jacobo, der als Kind aus Polen flüchtete und sich in Uruguay eine neue Existenz aufbaute, hat eine Identitätskrise. Da erwähnt seine Grosstochter, dass am Strand ein Deutscher, den alle «el Nazi» nennen, eine kleine Bar betreibt…
Brasilien, Land der Gegensätze: die erwachsene Tochter Jéssica besucht ihre Mutter Val, die bei einer wohlhabenden Familie als Bedienstete arbeitet und lebt. Jéssica weiss aber davon nichts…
Nachdem er sich bis jetzt leichteren Stoffen gewidmet hat, verarbeitet der französische Regisseur Zilbermann nun das Trauma der Shoah, inspiriert vom Leben seiner Mutter.
Marjane Satrapi überrascht mit ihrem vierten Spielfilm – ihrem zweiten in Alleinregie – einem grossartigen psycho-phantastischen Streifen über einen amerikanischen Serienkiller wider Willen. Für sehr viel Humor und sehr viel Blut ist gesorgt!