Basierend auf dem wahren Fall des Diebstahls von Charlie Chaplins Sarg erzählt Xavier Beauvois die herzerwärmende Geschichte von zwei Freunden, die in prekären Verhältnissen leben und versuchen, dank einer vermeintlich genialen Idee der Frau des einen eine lebenswichtige Operation zu ermöglichen.
Immer mehr Superheldenfilme setzen vor allem auf Humor – so auch «Ant-Man» von Peyton Reed. Als Ko-Drehbuchautor konnte gar Edgar Wright («Shaun of the Dead», «Hot Fuzz») gewonnen werden.
Darren Paul Fishers dritter Spielfilm ist ein starker dystopischer SF-Film, der etwas an «Never Let Me Go» erinnert, aber mit einem philosophischen Augenzwinkern und vielen überraschenden Wendungen daherkommt.
Die armenisch-russische Regisseurin Anna Melikian legt mit «Zvezda» (so der Originaltitel) ein oft anrührendes und komisches Werk vor, in dem zwei junge Menschen im heutigen Russland Orientierung suchen und sich dabei (nicht) finden. Mascha will ein ganz grosser Star werden. Dafür braucht sie unter anderem aber auch ganz grosse Brüste…
Romain Bassets erster Langspielfilm ist ein kunstvoll gemachter Horrorstreifen, der in seiner Sinnlichkeit streckenweise an die Filme von Cattet/Forzani erinnert.
Marc Fitoussis neuer Film ist ein oft amüsanter Streifen, der aber etwas allzu verharmlosend wirkt. Dafür überrascht er mit immer wieder neuen Wendungen – und Isabelle Huppert überzeugt als Landwirtin, ebenso Jean-Pierre Darroussin als ihr Gatte.
Der vor kurzem verstorbene Christopher Lee war vor allem als Dracula, Saruman und Count Dooku zu einer Ikone geworden. Es lohnt sich aber auch, seine Darstellung des chinesischen Erzschurken Fu Manchu zu begutachten.