Bill Pohlads zweiter Spielfilm ist ein sehr gut gemachtes Biopic, das uns Brian Wilsons Leben aufgrund von zwei biografischen Ausschnitten näherbringt. Eher in den Hintergrund tritt dabei aber die Musik der Beach Boys und vor allem der kreative Wettstreit mit den Beatles.
Die Brüder Jay und Mark Duplass («Cyrus», «Baghead») legen mit «Jeff, Who Lives at Home» eine anrührende und unterhaltsame Komödie vor, die wie aus dem Leben gegriffen wirkt, aber auch mit poetischen Zwischentönen glänzt.
Jean-Paul Rouves Literaturverfilmung – das Drehbuch hat er zusammen mit David Foenkinos geschrieben – ist zwar etwas überfüllt und wirkt teilweise etwas bemüht, weiss aber doch ganz passabel zu unterhalten.
Nach «What We Do in the Shadows» kommt ein weiterer witziger Horrorfilm aus Neuseeland nach Basel – «Housebound» ist zugleich Gerard Johnstones erster Spielfilm. Absolut sehenswert!