Wenn Initiativen nur noch dem Wahlkampf dienen und diese oft gar nicht umgesetzt werden können, da sie gegen bestehende Verträge und zwingendes Völkerrecht verstossen, dann stellt sich die Frage: wie weiter mit der direkten Demokratie? Eine filmische Bestandsaufnahme von Thomas Isler.
Wer von «Tree of Life» enttäuscht war, Terrence Malicks Filme aber mag, darf sich auf seinen neuen Streifen freuen. Wer sich aber über seine Hinwendung zu Religion und Spiritualität nervt, wird auch «Knight of Cups» nicht mögen. Allen anderen muss dieses filmische Gedicht aber empfohlen werden.
Tarsem Singh, der Regisseur von «The Cell», «The Fall» und «Mirror Mirror» enttäuscht mit einem SF-Film, der es sich allzu einfach macht, indem er anstelle von schwierigen ethischen Fragen auf Family Values fokussiert und so alles andere in den Hintergrund rückt.
Jacobo, der als Kind aus Polen flüchtete und sich in Uruguay eine neue Existenz aufbaute, hat eine Identitätskrise. Da erwähnt seine Grosstochter, dass am Strand ein Deutscher, den alle «el Nazi» nennen, eine kleine Bar betreibt…
Marjane Satrapi überrascht mit ihrem vierten Spielfilm – ihrem zweiten in Alleinregie – einem grossartigen psycho-phantastischen Streifen über einen amerikanischen Serienkiller wider Willen. Für sehr viel Humor und sehr viel Blut ist gesorgt!
Immer mehr Superheldenfilme setzen vor allem auf Humor – so auch «Ant-Man» von Peyton Reed. Als Ko-Drehbuchautor konnte gar Edgar Wright («Shaun of the Dead», «Hot Fuzz») gewonnen werden.
Darren Paul Fishers dritter Spielfilm ist ein starker dystopischer SF-Film, der etwas an «Never Let Me Go» erinnert, aber mit einem philosophischen Augenzwinkern und vielen überraschenden Wendungen daherkommt.