Die armenisch-russische Regisseurin Anna Melikian legt mit «Zvezda» (so der Originaltitel) ein oft anrührendes und komisches Werk vor, in dem zwei junge Menschen im heutigen Russland Orientierung suchen und sich dabei (nicht) finden. Mascha will ein ganz grosser Star werden. Dafür braucht sie unter anderem aber auch ganz grosse Brüste…
Romain Bassets erster Langspielfilm ist ein kunstvoll gemachter Horrorstreifen, der in seiner Sinnlichkeit streckenweise an die Filme von Cattet/Forzani erinnert.
Bill Pohlads zweiter Spielfilm ist ein sehr gut gemachtes Biopic, das uns Brian Wilsons Leben aufgrund von zwei biografischen Ausschnitten näherbringt. Eher in den Hintergrund tritt dabei aber die Musik der Beach Boys und vor allem der kreative Wettstreit mit den Beatles.
Die Brüder Jay und Mark Duplass («Cyrus», «Baghead») legen mit «Jeff, Who Lives at Home» eine anrührende und unterhaltsame Komödie vor, die wie aus dem Leben gegriffen wirkt, aber auch mit poetischen Zwischentönen glänzt.
Nach «What We Do in the Shadows» kommt ein weiterer witziger Horrorfilm aus Neuseeland nach Basel – «Housebound» ist zugleich Gerard Johnstones erster Spielfilm. Absolut sehenswert!