«Love hearin‘ funk because disco sucks», so rappte King Tee anno 88. Doch 1979, als mit «Rapper’s Delight» der erste Rap-Hit weltweit Wellen machte, waren Disco und Rap nicht Gegensätze. Gary Byrd, damaliger USA-Korrespondent des britischen Magazins Black Music & Jazz Review, nannte den sich im Entstehen befindenden neuen Sound…
Das Arthaus-Kino entdeckt den Horrorfilm. David Robert Mitchells Film spielt in Detroit, wo vor einiger Zeit Jim Jarmuschs Vampire ihr Unwesen trieben. Diesmal sind es junge Erwachsene, die von einer mysteriösen Kraft verfolgt werden und versuchen, sich vor dieser zu schützen.
Stephen Frears‘ Biopic über Lance Armstrongs spektakuläres Leben ist sehr gut gemacht und fesselt – auch wenn wir alle ja wissen, wie die Geschichte ausgeht. Am Schluss ist denn auch Leonard Cohens Song «Everybody Knows» zu hören.
Ryan Gosling überzeugt auch als Regisseur und überrascht mit einem fantastisch angehauchten, in einer parallelen Realität angesiedelten Drama über eine Familie, die von Kriminellen terrorisiert wird.
Wer von «Tree of Life» enttäuscht war, Terrence Malicks Filme aber mag, darf sich auf seinen neuen Streifen freuen. Wer sich aber über seine Hinwendung zu Religion und Spiritualität nervt, wird auch «Knight of Cups» nicht mögen. Allen anderen muss dieses filmische Gedicht aber empfohlen werden.
Tarsem Singh, der Regisseur von «The Cell», «The Fall» und «Mirror Mirror» enttäuscht mit einem SF-Film, der es sich allzu einfach macht, indem er anstelle von schwierigen ethischen Fragen auf Family Values fokussiert und so alles andere in den Hintergrund rückt.
Marjane Satrapi überrascht mit ihrem vierten Spielfilm – ihrem zweiten in Alleinregie – einem grossartigen psycho-phantastischen Streifen über einen amerikanischen Serienkiller wider Willen. Für sehr viel Humor und sehr viel Blut ist gesorgt!