Von Michel Schultheiss Gelegentlich wird es als «Bronx» der Basler Altstadt bezeichnet: Das Gässlein, welches vom Kohlenberg, dem Ort der Dönerboxen, zum Steinenparking und zur Heuwaage-Unterführung (nicht minder unwirtliche Orte) führt, geniesst nicht gerade den besten Ruf. Die verruchte Gasse erstreckt sich parallel zur Steinenvorstadt, der Strasse mit den Kinos…
Von Michel Schultheiss Viel wurde schon geschrieben und polemisiert über dieses Gebäude, das kürzlich den Flammen zum Opfer fiel. Verkohlt und rabenschwarz steht sie da, die geliebte und gehasste Villa Rosenau. Im Niemandsland zwischen Schlachthof, Kehrichtverbrennungsanlage und Casino war sie jahrelang für das wenige Leben im Grenzgebiet zum Elsass verantwortlich.…
Von Michel Schultheiss Oft wird nach Konflikten gesucht, wo gar keine vorhanden sind. Wenn diese nicht existieren, so schafft man sie eben und hält sie künstlich am Kochen. Dies ist vielerorts eine durchaus gängige Methode, um Aufmerksamkeit zu erheischen. An der Basler Fasnacht wird dieser Unsitte gerne der Spiegel vorgehalten und…
Von Michel Schultheiss Er trägt die wohl auffälligsten eigenhändig beschrifteten T-Shirts Basels. Nur diejenigen des Baslers Flip aus Charles Lewinskys Sitcom «Fascht e Familie» waren noch berühmter. Wie das Lächeln der Grinsefrau und die Akkordeonistin auf dem Barfi prägen auch seine provokativen T-Shirt-Aufschriften längst das Stadtbild.
Von Michel Schultheiss An diesem schattigen und lauschigen Ort plätschert Wasser den moosbewachsenen Felsen herunter. Der Zierweiher, welcher eher ein Mauerblümchendasein fristet, befindet sich bei der Wettsteinanlage in Riehen und wird dort vom Immenbach gespeist. Dem Wasser dieses Dorfbachs wurde einst heilende Wirkung nachgesagt.
Von Michel Schultheiss Velos so weit das Auge reicht, im Trockenen, mit Beleuchtung und erst noch mit sanfter Radiobeschallung: So ist der Alltag im Veloparking Elisabethen. Dieses ist nicht zu verwechseln mit dem Veloparking Bahnhof SBB gleich nebenan – bei dem kostet’s, dafür wird der Drahtesel artgerecht eingezäunt. Beim Bahnhof…
Von Michel Schultheiss Für Spielleute waren die Zeiten in Basel auch schon einfacher. Seit letztem Jahr weht ein rauer Wind: Was sich Kultur- und Humanistenstadt nennt, kommt in Sachen Strassenmusiker nun mit einer Kleinkrämerseele daher. Die Spielzeiten sind präzise auf gelben Tafeln festgelegt: Montag bis Samstag 11.00 bis 12.30 sowie…