Der spanische Regisseur Nacho Vigalondo brilliert mit einem einzigartigen Film irgendwo zwischen «Pacific Rim» (oder «Godzilla»?) und «Being John Malkovich»: die Geschichte einer Frau, die in die Vergangenheit zurückgeworfen wird und erst im Osten ihre wahre Bestimmung findet.
Aïcha hats nicht leicht. Als kleines Mädchen wurde sie vom Partner ihrer Mutter missbraucht, einem arbeitsscheuen Loser. Einige Jahre später ist Hakim zwar weg, aber sie interessiert sich immer noch für einen viel älteren Mann, den fast doppelt so alten Baz…
Die Oscars 2018 sind anders als alle anderen Oscars, denn nach #metoo und #oscarssowhite war die Academy als alter, weisser Herrenclub unter starker Beobachtung. Die Academy hat es aber wohl geschafft, sich nicht in die Nesseln zu setzen – auch wenn die Frauen auch diesmal grösstenteils leer ausgingen.
Vater und Sohn treffen aufeinander, und mit ihnen zwei Blicke auf die Welt der (israelischen) Palästinenser: ein Blick von aussen, aus der Diaspora, und ein Blick von innen, wo ohne Zusammenarbeit mit den Machthabern gar nichts läuft.
Nach «La pazza gioia» kehrt Paolo Virzì mit einem zumindest vermeintlich leichteren Stoff zurück – in seiner ersten englischsprachigen Produktion spielen Helen Mirren und Donald Sutherland ein altes Paar auf der Reise in den Süden.
Kevin Phillips erster Langspielfilm ist eine starke Mischung aus Milieustudie und Thriller – mit einem Showdown, der wohl auch in einem Giallo nicht Fehl am Platz wäre.
Guillermo del Toros Oscarfavorit wirft einen Blick zurück in die Zeit des Kalten Krieges – in die Zeit, in der die Monster Movies ihre Hochzeit feierten. Und del Toros neues Werk ist nicht zuletzt eine Hommage an diese Filme.