Martin Breit ruft mit seiner Biografie einen Autoren in Erinnerung, der im deutschen Sprachbereich erst noch richtig entdeckt werden muss: «P.G. Wodehouse. Gentleman der Literatur» ist ein umfassendes und kritisches Porträt und ein neuer Standard in der deutschen Wodehouse-Forschung.
Der mexikanische Regisseur Alejandro G. Iñárritu legt mit «Birdman» seinen vielleicht besten Film vor – eine Reflexion über Hoch- und Populärkultur, über unseren Umgang miteinander, stark komponiert und mit hervorragenden schauspielerischen Leistungen grundiert.
Im neuen Dokumentarfilm von Barbey und Peters zeigen sich die Gräben in der US-amerikanischen Gesellschaft, die nicht zuletzt auch diejenigen in Europa reflektieren. «Broken Land» porträtiert Menschen im Grenzgebiet zwischen Mexiko und den USA. Dabei handelt es sich ausschliesslich um US-AmerikanerInnen: die einen sind den Illegalen freundlich gesinnt, einige sind…
Morten Tyldum legt mit «The Imitation Game» ein gut gemachtes Biopic über den berühmten Enigma-Dekodierer Alan Turing vor. Auch wenn hier Turing im Zentrum steht: es handelt sich eher um ein von historischen Ereignissen inspiriertes Werk, bei dem nicht die Nähe zur Geschichte im Zentrum steht.
In seiner Aufsatzsammlung «Mein Herz heisst ‹Dennoch›» zeigt Dominik Riedo einen Längsschnitt durch die Literaturgeschichte und durch sein eigenes literarisches Schaffen.