Marc Fitoussis neuer Film ist ein oft amüsanter Streifen, der aber etwas allzu verharmlosend wirkt. Dafür überrascht er mit immer wieder neuen Wendungen – und Isabelle Huppert überzeugt als Landwirtin, ebenso Jean-Pierre Darroussin als ihr Gatte.
Jean-Paul Rouves Literaturverfilmung – das Drehbuch hat er zusammen mit David Foenkinos geschrieben – ist zwar etwas überfüllt und wirkt teilweise etwas bemüht, weiss aber doch ganz passabel zu unterhalten.
François Ozon besticht mit einem Melodram, das nicht nur in LGBT-Kreisen Zuspruch finden wird. Die sehr campe Verfilmung einer Kurzgeschichte von Ruth Rendell packt immer wieder, amüsiert und zeigt immer wieder neue Möglichkeiten auf.
Nach «Wrong» kehrt Quentin Dupieux aka Mr. Oizo mit einem weiteren abseitigen Film zurück. Wer aber «Rubber» und «Wrong» mochte, darf auch Oizos neues Werk, in dem korrupte Cops ihr Unwesen treiben, nicht verpassen,
Es war zu erwarten, dass nach dem Anschlag auf die Redaktion der Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» wieder einmal ein abgedroschenes Statement das andere jagen wird. Die Social Media sind besonders anfällig für gebetsmühlenartig wiederholte Gemeinplätze aus unterschiedlichen politischen Lagern. Höchste Zeit für eine Typologie der häufigsten besserwisserischen Stimmen.