gesichtet #157: Grinsende Gesellen im Gundeli

gesichtet #157: Grinsende Gesellen im Gundeli

Von Michel Schultheiss Sie gaffen, schmunzeln oder starren aus der Höhe herunter. Mal ist’s ein schauriges Gorgonenhaupt aus der griechischen Mythologie, mal ein wilder Satyr. Gelegentlich taucht auch der «grüne Mann», ein mit Blättern überwachsenes Gesicht auf. Oft kann man aber einfach davon ausgehen, dass der Steinmetz seiner Fantasie freien…

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Das Herzstück vom Barfi

Das Herzstück vom Barfi

Von Laura Antonietti Die blauen Telefonkabinen am Barfüsserplatz sind seit knapp 40 Jahren als Dreh- und Angelpunkt Bestandteil im Leben von Baslerinnen und Baslern. Der Bundesentscheid, sämtliche Publifone zu entfernen, versetzt viele in eine nostalgische Trauer. Gewisse Gefühlswelten werden dabei so sehr aufgewühlt, dass gegen die Entfernung des inoffiziellen Barfi-Wahrzeichens…

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gesichtet #154: Ein Märchen-Palais im Gundeli

gesichtet #154: Ein Märchen-Palais im Gundeli

Von Michel Schultheiss Zwillingsatlanten tragen die Last der Balkonkonsole. Grossäugige Eulen breiten darunter ihre Schwingen aus und Widderköpfe starren nach unten. Über all diesen Kreaturen thront gar ein Zwiebelturm. Weiter vorne steht gar ein Schlösschen wie aus einem Draculafilm. Gleich gegenüber vom Margarethenpark, an der Ecke zur Reichensteinerstrasse springt ein…

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gesichtet #153: Die rote Fabrik und eine Hütte im Kreisel

gesichtet #153: Die rote Fabrik und eine Hütte im Kreisel

Von Michel Schultheiss Verlassenes Sichtbacksteinmauerwerk. «Feo» prangt als grosser Graffitischriftzug darauf. Weiter vorne schlummern ein paar alte Kesselwagen auf überwachsenen Gleisen vor sich hin. In diesem eingezäunten Areal finden eine der wenigen Industrieruinen Basels. Geisterhäuser, Eisenbahn- oder Autofriedhöfe oder Fabrikleichen sind hier spärlich gesät. Es gibt sie aber – wobei…

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gesichtet #151: Der weniger bekannte Zwillingsbruder des Pfeffergässleins

gesichtet #151: Der weniger bekannte Zwillingsbruder des Pfeffergässleins

Von Michel Schultheiss Beim Nadelberg, gleich gegenüber vom Rosshof, tut sich ein schmaler Durchgang auf. Wer ihn betritt, landet bei von Efeu überwachsenen Mauern, urchigen Balkonen und Strassenlaternen sowie bei so manchen Fassaden, Anbauten und Gärten der Altstadthäuser. Wer trotz des Strassenschildes «Pfeffergässlein 25, 41, 43» glaubt, er könne von…

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