Kommentatort 68: Tatort „Summ, summ, summ“

Kommentatort 68: Tatort „Summ, summ, summ“ – kommentatort.ch

Den aktuellen Münsterander Tatort «Summ, summ, summ» bespricht der Tatort-Rezensionsblog Kommentatort ausnahmsweise in Reimform:

«Es war ein Abend mit zwei Leichen/ die sich nicht besonders gleichen.» 

Trotz des eher verhaltenen Gesamteindrucks der von Schlagerstar Roland Kaiser beehrten Ausgabe geht der Tatort «Summ, summ, summ» in Ordnung, und, mehr noch: begeistert fast, besonders vor dem Hintergrund des vorangegangenen Münsteraner Debakels «Das Wunder von Wolbeck».

Das Schielen auf Traumquoten, wie es typisch ist für die hiesigen Tatorte, leiert sich langsam aber sicher aus; besonders die Rolle des Gerichtsmediziners Boerne stagniert. Man wagt sich kaum auszudenken, wie seine Involvierung in die Polizeiermittlungen wohl künftig noch so alles gerechtfertigt wird.

Nachdem er aber in der letzten Ausgabe einen Abend lang irgendwelchen Ziegen nachgestiegen ist und sich als Rinder-Besamer hervortat, muss man die ruhige «Figurenführung» des Tatort «Summ, summ, summ» desto mehr zu schätzen wissen.

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