+++Skandal: Skandalreporter vertippt sich bei Skandalrecherche+++

Zürich/Leutschenbach (gopf.) – Ein Land im Schockzustand! Die Reporter der «Rundschau» von SRF («Schwörä Rächtschreip Fehler») sind weder unfehlbar noch ungeneigt, sich bei groben rechtsschreiberischen Schnitzern abfilmen zu lassen!

Ausgerechnet bei der mit grossem Brimborium und Tamtam von sämtlichen Dächern getwitterten Doktor-Titel-Rumdokterei vom 27. März schlichen sich nebst tendenziöser Gewichtung und nur noch auf hormoneller Ebene nachvollziehbarem Inquisitor-Elan Rechtschreibefehler ein, die das Blut  in den Adern gefrieren lassen.

Der oberflächlichen Recherche von «Zeitnah»-Oberflächenrechercheur Hans Hammer ist der folgende Bildausschnitt zu verdanken. Er zeigt die Notizen, die sich der «Rundschau»-Ermittler zur Causa Mörgeli machte, ein Telefongespräch mit einer ungenannten (und ausnahmsweise auch nicht mit einem qualified guess zu erratenden) Informantin verschriftlichend. Besonders aufschlussreich ist die Titelzeile, die nach dem Motto verfährt: Je fetter gedruckt, desto fehleranfälliger. Und irgendwie auch egal, das merkt ja eh keiner.

So kann man sich irren: Hans Hammer hats gesehen!

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Screenshot aus der «Rundschau» vom 27. März, Minute 12:20.

Den «Onkel Doktor» kannte man, ebenso seinen Ursprung, den «Doktoranden» (nicht zu verwechseln mit dem «Doktorlieferanten»). Kein Wort hingegen hat man bisher gewusst vom «Doktoranten»: Ist das eine Kurzform fürs weibliche Pendant, die «Doktor Tanten»? Ist es ein Freudscher Verschreiber, weil es der «Rundschau»-Rechercheur in seiner schlecht austarierten Tanten- und Onkelhaftigkeit nicht erwarten konnte, ein Müsterchen Empörismus zu liefern?

Fragen über Fragen.

Fazit: Wer anderen quotenträchtig fehlende Nachforschungen ankreidet, sollte vorher selbst ein bisschen nachforschen. Die Bücher nennen sich «Duden» und «Wahrig» und stehen in jeder ordentlichen Kaffeeküche!

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