Mensa der Uni Basel akzeptiert Zahlungen mit Credit Points (CP©)

Basel (gopf.) – Die Mensa der Uni Basel akzeptiert Zahlungen mit Credit Points (CP©).

Es tut sich was an der Universität Basel, zumal bei den Verpflegungsstellen. Ein  neues System sorgt für Klarheit in Sachen Credt Points  (CP©). «Protokoll schreiben: 1CP©, Vorlesung: 2CP©, Seminar: 3 bis 4CP©, Seminararbeit: 5CP© – da fällt es schwer, Übersicht zu bewahren!», wurde «Zeitnah»-Reporter Hans Hammer mitgeteilt. Demnach führte mangelnde Korrespondenz zwischen CP© und echtem Leben zu dem Schritt.

«Zwar gibt es einen Schlüssel, mit dem sich der Arbeitsaufwand pro CP berechnen lässt, aber der ist nach unten ergebnisoffen.» – Während bisher fürs Durchmogeln durch Seminare gleich viele Punkte gegeben wurden wie fürs mit Bravour und Tätärätä und Pipapo das Seminar abschliessen, erlaube das neue System Verteilungsgerechtigkeit. «Wenn mir so ein Würstchen kommt, dass seine CP anhand des Lonely Planet für leistungsunwillige Studierende erworben hat, und er fuchtelt mir mit seinen CP© vor der Nase rum, bleibe ich ruhig», so die Quelle. «So jemandem gebe ich für die CP© allenfalls ein Vanille-Flan. Niemals eine Hauptspeise.» Damit wird die Evaluation der CP© endlich aus dem Elfenbeinturm getragen.

Das neue System erlaubt des Weitern Differenzierungen zwischen den Bereichen und Modulen, in denen CP© erworben wurden. Für dreigängige Speisen samt Süssgetränk nach Wahl qualifizieren CP©, die in Hauptmodulen erworben wurden. Für CP©, die im Komplementärbereich erworben wurden, sind nur vegane Beilagen zu erwerben. «Wir wissen, dass das zu Unzufriedenheit unter den sehr breit aufgestellten Studierenden führen wird», so die Quelle: «Und sei’s drum! Es überwiegt der Vorteil, dass die abstrakten CP© nun Entsprechungen haben, die einverleibt, verdaut, hinter sich gelassen werden können.»

Einige Gedanken zu “Mensa der Uni Basel akzeptiert Zahlungen mit Credit Points (CP©)

  1. Luzi F. von Orelli

    Die Jungbürgerlich-libertäre Partei (JBLP) begrüsst die neue Zahlungsmethode der Uni-Mensa. Der sozialistischen Abgabe von Billig-Nahrungsmitteln muss eine Ende bereitet werden. Das Giesskannenprinzip an der Mensa hat ausgedient und Leistung soll sich wieder lohnen. Die Zahlung mit Kreditpunkten wird dem Prinzip der Eigenverantwortung gerecht. Aus diesem Grund können wir Jungbürgerlichlibertären das Ende einer staatlichen Fütterung und den mutigen Schritt zu mehr unternehmerischem Denken unter den Studierenden vollumfänglich unterstützen. Dennoch müssen wir festhalten, dass uns diese Massnahme noch viel zu wenig weit geht und wir das Leistungsprinzip in einem nächsten Schritt auch für andere Bereiche wie Wohnungsmieten, Arztbesuchte und Discotheken-Eintritte in überprüfen möchten, um die soziale Hängematte, in der sich leider viele Studierende auf Kosten der Steuerzahler befinden, schrittweise abzubauen.

    Mit freiheitlichen Grüssen
    Luzi F. von Orelli, Präsident der JBLP Basel-Stadt

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