In all seinen Filmen spielt Europa eine wichtige Rolle – besonders aber in «Room in Rome» und seinem wohl besten Film, «Los amantes del círculo polar». Julio Medem ist ein echt europäischer Regisseur, der seinen Heimatkontinent in all seinen Gegensätzen porträtiert.
In fast allen ihren Filmen spielt der Krieg im ehemaligen Jugoslawien eine herausragende Rolle. Auch ihr neuer Film macht da keine Ausnahme. Jasmila Zbanic legt ein wichtiges Plädoyer für die Menschlichkeit und gegen den Krieg vor.
Florian Zeller zeigt, wie sich ein dementer Mensch fühlt. Filippo Meneghetti zeigt, wie sich ein ausgebliebenes Coming-out auswirken kann. Zumindest dann, wenn die Partnerin ihre Sprachfähigkeit verliert.
John Turturro und Kevin Smith versuchen sich zum ersten Mal mit (Pseudo-)Remakes. Teilweise sind sie damit wie aus der Zeit gefallen, dann aber auch wieder sehr aktuell.
In seinem neuen Kurz- und Kürzestgeschichtenband «Die Dinge daheim» erforscht der Schriftsteller Christoph Simon die Eigenheiten und persönlichen Ansichten unserer Alltagsgegenstände.
Jeremy Leven gelang es 1995 mit seinem ersten Kinofilm, eine an sich sehr ernste Thematik witzig aufzubereiten. In seinem Debüt verarbeitet Adewale Akinnuoye-Agbaje seine schreckliche Kindheit und Jugend als fremdplatziertes Kind in England.
Wie generisch darf ein Roman sein und dennoch weitestgehend von der Kritik gelobt werden? Dominik Riedo spricht in einer ausführlichen Essay-Rezension ein Grundproblem der gegenwärtigen Literaturszene an.