Wer viel liest, wird selbst ein Buch. Wer viel liest, wird viele Bücher: Wer Dominik Riedos Text über das Lesen und das Leben liest, liest sein Leben anders, lebt sein Lesen anders als zuvor.
Dominik Riedo widmet sich Schiller und Schillers Tell. Er zeigt eine Tradition der Geschmäcklerischkeit, die auf Tell als Handelnder und Revolutionär konzentriert. In einer solchen Optik bleiben Schillers differenzierenden philosophischen Überlegungen und Abwägungen auf der Strecke. Höchste Zeit für neue Auseinandersetzungen mit diesem Text. Wie die Zeit vergeht: Erstdruck von…
Von Dominik Riedo Lassen Sie sich am heutigen Bloomsday von Dominik Riedo in den All-Augenblick des Erzählens einführen. «Viel weniger kann auf tausend Seiten nicht passieren» – so lakonisch kann man James Joyces «Ulysses» auf den Punkt bringen. Essay von einem Roman als Nadelöhr, durch das die abendländische Zeit gefädelt wird. James Joyce…
Von Dominik Riedo «Alles Erreichte ist nichts …» «Sehet, es kroch so nackt und weich in die Welt, wie ihr, und wird so hart und steif hinausgetragen, wie Ihr.» Von Zürich in den Himmel? Georg Büchner, geboren am 17. Oktober 1813, also im Jahr der Völkerschlacht bei Leipzig, oder, mag…