Regisseur Justin Chadwick zeigt mit seinem neuen Film, wie Literatur nicht verfilmt werden darf: «Tulip Fever» ist oft so zähflüssig, dass er nur unfreiwillig komisch wirkt. Darüber hinaus ist der Film, der Geschichten aus den Niederlanden in den Zeiten des Tulpen-Hypes erzählt, eine ganz üble Apologie des Kolonialismus.
Grosse Filmkunst: vom heiligen Antonius, zurückgekommen als Ornithologe, der von zwei chinesischen Pilgerinnen belästigt wird und in eine archaische Welt reist, bis er am Schluss seinen Weg zurück zu seinen Wurzeln findet. Nicht verpassen!
Matti Geschonnecks Literaturverfilmung überzeugt mit einem grossartigen Cast und einem authentischen Einblick in die DDR anno 1989. Eine Familiengeschichte, die es in sich hat.
Colby und seine Familie sind ein unbeugsamer Clan von Renegaten. Sein Motto: wir gegen die Obrigkeit, mit Jesus an unserer Seite. Doch gerade die jüngeren Mitglieder der Familie leiden am meisten und die mittlere Generation zweifelt an Colby…
Der Psychothriller der australischen Regisseurin Cate Shortland ist nichts für schwache Nerven. Eine Touristin in Berlin wird zum Opfer eines psychopathischen Lehrers. Nicht verpassen!
Es gibt ein Leben nach der Cornetto-Trilogie: Edgar Wright, Regisseur von «Hot Fuzz» und «Shaun of the Dead», erfindet sich neu. Er bleibt sich aber treu mit dieser musikalischen Action/Gangster/Liebes-Kiste.
Nach dem farbigen «period piece» «Ginger & Rosa» inszeniert Sally Potter einen zeitgenössischen Stoff über britische Politik und Beziehungsgeschichten in klassischem Schwarzweiss – ein Kammerspiel u.a. mit Patricia Clarkson, Timothy Spall, Kristin Scott Thomas und Bruno Ganz.