Drei junge israelische Araberinnen in Tel Aviv – zerrissen zwischen überkommenen Traditionen und der Mehrheitsgesellschaft. Regisseurin Maysaloun Hamoud beschreibt präzise ein Lebensgefühl einer neuen Generation.
Emir Kusturica überzeugt mit seinem neuen Film auf der ganzen Linie. Allerdings nur umgekehrt. Es handelt sich um eine Art trashige Selbstbeweihräucherung von Meister Kusturica, mit Monica Bellucci als Madonnenfigur. Kusturica war sich dabei auch nicht zu schade, seinen Beitrag zu «Words with God» zu rezyklieren.
Keine Freilandhaltung: nach «Pawn Shop Chronicles» und «Berlin Syndrome» zeigt der Basler Filmclub B-Movie einen neuen Film, in dem es um Freiheitsberaubung geht – irgendwo zwischen Thriller, Horror und Psychodrama.
Valeska Grisebach hat mit Laiendarstellern einen sehenswerten Film gedreht, in dem deutsche Bauarbeiter in der bulgarischen Provinz ein Wasserkraftwerk errichten sollen und sich mehr schlecht als recht mit den Einheimischen arrangieren.
Schon Albert Einstein wusste: Zeit und Tod sind nur eine Illusion, dem menschlichen Unvermögen geschuldet. Otto Bloom hat es als erster Australier – und natürlich erster Mensch überhaupt – geschafft, die Zeit umgekehrt zu erleben und so einen Einblick zu gewinnen in die wirkliche Beschaffenheit der Zeit.
Nikolaj Leskovs Erzählung «Die Lady Macbeth aus dem Landkreis Mzensk» findet ihren Weg zurück nach Britannien. Regisseur William Oldroyd und Drehbuchautorin Alice Birch verlegen die Geschichte ins viktorianische England.