Die deutsche Regisseurin Anne Zohra Berrached überzeugt mit einem Film, der nun wahrlich nichts für schwache Nerven ist und mit zwei Stunden Laufzeit auch ein bisschen Sitzleder braucht. Ein Film über eine Frau und ihren Mann, der ihr bis zum Schluss fremd bleibt.
Mit «Petite Maman» legt Céline Sciamma ihren intimsten Film vor, einen Film über Familie, Trauer und Fantasie. Eine Reise in die eigene Kindheit in unter 80 Minuten.
In fast allen ihren Filmen spielt der Krieg im ehemaligen Jugoslawien eine herausragende Rolle. Auch ihr neuer Film macht da keine Ausnahme. Jasmila Zbanic legt ein wichtiges Plädoyer für die Menschlichkeit und gegen den Krieg vor.
Florian Zeller zeigt, wie sich ein dementer Mensch fühlt. Filippo Meneghetti zeigt, wie sich ein ausgebliebenes Coming-out auswirken kann. Zumindest dann, wenn die Partnerin ihre Sprachfähigkeit verliert.
John Turturro und Kevin Smith versuchen sich zum ersten Mal mit (Pseudo-)Remakes. Teilweise sind sie damit wie aus der Zeit gefallen, dann aber auch wieder sehr aktuell.
Jeremy Leven gelang es 1995 mit seinem ersten Kinofilm, eine an sich sehr ernste Thematik witzig aufzubereiten. In seinem Debüt verarbeitet Adewale Akinnuoye-Agbaje seine schreckliche Kindheit und Jugend als fremdplatziertes Kind in England.
Die restaurative Justiz versucht, Opfer und Täter zusammenzubringen und auf beiden Seiten Heilung zu ermöglichen. In seinem Dokumentarfilm zeigt François Kohler, wie dies funktioniert – aber wohl auch, wo nicht.