In Hans Lukas Hansens Dokumentarfilm sucht ein Geigenbauer in Italien das perfekte Holz. Seine Recherchen führen ihn nach Bosnien, wo die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht die einfachsten sind – ganz zu schweigen von der Gefahr, auf eine Personenmine zu treten … zur gleichen Zeit fliehen andere Menschen vor dem…
Mit seinem neuen Film, der in Locarno als Weltpremiere zu sehen war, legt Samir seinen wohl besten Spielfilm vor, einen Film, der das Beste aus seinen dokumentarischen Werken verbindet mit Thriller-Elementen.
Mit «Der Büezer» und «Joker» legen gleich zwei Regisseure Hommagen an den grossen Martin Scorsese vor: der Schweizer Hans Kaufmann und der US-Amerikaner Todd Phillips, der mit den «Hangover»-Filmen bekannt wurde und nun (wohl doch eher überraschend) in Venedig den Goldenen Löwen gewonnen hat.
In ihrem Dokumentarfilm geben die beiden Schweizer Regisseure Beat Oswald und Samuel Weniger einen spannenden Einblick in die Welt eines Luxus-Altersheims in Florida.
Natascha Beller, bekannt als SRF-Autorin (u.a. «Deville», «Der Bestatter»), legt ein witziges Debüt vor, das über weite Strecken wirklich so humorvoll und skurril ist, wie andere Deutschschweizer Filmemacher*innen nur sein wollen, aber kaum je sind.
Anja Kofmel legt mit «Chris the Swiss» einen sehr interessanten Dokumentarfilm vor, über ihren Cousin Chris, ihre Familie, den Zerfall Jugoslawiens. Auch formal weiss der Film zu überzeugen: die fiktiven Teile wurden animiert. Dies erlaubt einen differenzierten Blick auf Fiktives, Vorgestelltes und Dokumentarisches.
Auch nach dem Untergang von «No-Billag» bleibt das Thema Medien ein heisses Eisen in der Schweiz. Der Schriftsteller und Essayist Dominik Riedo reflektiert über Zeitungsschwund, die Rolle von Kultur in der Gesellschaft und wie selbst in einem freien Land die Zensurschere eingesetzt werden kann.