Schon Albert Einstein wusste: Zeit und Tod sind nur eine Illusion, dem menschlichen Unvermögen geschuldet. Otto Bloom hat es als erster Australier – und natürlich erster Mensch überhaupt – geschafft, die Zeit umgekehrt zu erleben und so einen Einblick zu gewinnen in die wirkliche Beschaffenheit der Zeit.
Zurzeit sind im Stadtkino Filme mit Alain Delon zu sehen. Besonders interessant sind dabei die unter der Regie von Jean-Pierre Melville entstandenen. von Ottokar Schnepf Als Filmliebhaber spricht man im gleichen Atemzug neben Delon auch den Namen Melville aus. Weil Melville, der Filmemacher, und Delon, der Filmstar, zusammen drei einzigartige…
Von Michel Schultheiss Basel hat so einige versteckte Gassen, Riehen dafür ein paar geheime Weglein. Manchmal handelt es sich um Bauprojekt, die buchstäblich auf halbem Weg stehen geblieben sind. Dazu etwa die Trampelpfade, die sich durch das Gestrüpp zwischen der Bosenhalde und dem Hinterengeli schlängeln und in den Hohlweg münden.
Nikolaj Leskovs Erzählung «Die Lady Macbeth aus dem Landkreis Mzensk» findet ihren Weg zurück nach Britannien. Regisseur William Oldroyd und Drehbuchautorin Alice Birch verlegen die Geschichte ins viktorianische England.
Regisseur Justin Chadwick zeigt mit seinem neuen Film, wie Literatur nicht verfilmt werden darf: «Tulip Fever» ist oft so zähflüssig, dass er nur unfreiwillig komisch wirkt. Darüber hinaus ist der Film, der Geschichten aus den Niederlanden in den Zeiten des Tulpen-Hypes erzählt, eine ganz üble Apologie des Kolonialismus.
Grosse Filmkunst: vom heiligen Antonius, zurückgekommen als Ornithologe, der von zwei chinesischen Pilgerinnen belästigt wird und in eine archaische Welt reist, bis er am Schluss seinen Weg zurück zu seinen Wurzeln findet. Nicht verpassen!
Matti Geschonnecks Literaturverfilmung überzeugt mit einem grossartigen Cast und einem authentischen Einblick in die DDR anno 1989. Eine Familiengeschichte, die es in sich hat.