Wie schon in seinem Erstling geht es auch in Panos Cosmatos’ zweitem Film «Mandy» um die Generation der Baby Boomer – aber nicht «Peace, Love, and Happiness» standen hier Pate, sondern eher der diabolische Charlie Manson. Rache mit Kettensäge – nichts für zartbesaitete Gemüter!
Terry Gilliam hat mehr als 20 Jahre gebraucht, um dieses Projekt zu verwirklichen. Das Resultat: sicher nicht sein bester Film, aber doch ein krass unterschätztes Werk.
Rohena Geras erster Spielfilm ist ein Werk, das eine Liebesgeschichte zwischen den Klassen erzählt. Erst durch die räumliche Distanz kann die Liebe ihren Weg finden – vielleicht.
Science-Fiction-Spezialist Andrew Niccol («Gattaca», «In Time», «Lord of War») meldet sich zurück mit einem weiteren Blick in eine düstere Zukunft, die unserer Gegenwart aber doch in vielem ähnelt. In den Hauptrollen: Amanda Seyfried als Anon und Clive Owen als Detective Sal Frieland.
Michael Moore ist zurück – und wie. War ja klar, dass sein Gegenspieler im Weissen Haus wenigstens Michael Moore etwas bringt. Der Überzeugungstäter aus Flint (Michigan) legt seinen vielleicht dringlichsten Film vor.
#MeToo war gestern – schon die Beatles wussten, dass wahre Glückseligkeit ein warmes Schiesseisen ist. In Coralie Fargeats Film setzt ihre Protagonistin diese Wahrheit um, nachdem ihr Freund sie auf perfide Weise betrogen hat.
Anja Kofmel legt mit «Chris the Swiss» einen sehr interessanten Dokumentarfilm vor, über ihren Cousin Chris, ihre Familie, den Zerfall Jugoslawiens. Auch formal weiss der Film zu überzeugen: die fiktiven Teile wurden animiert. Dies erlaubt einen differenzierten Blick auf Fiktives, Vorgestelltes und Dokumentarisches.