Mit ihrem dritten Spiefilm legen Hélène Cattet und Bruno Forzani ihren wohl bisher abgefahrensten Film vor – und das will etwas heissen! Ihr neues Werk basiert auf einem Roman von Jean-Patrick Manchette und Jean-Pierre Bastid und bietet einen ganz eigenwilliger Blick auf den Thriller.
Gus Van Sant oszilliert zwischen Mainstream und Arthaus – sein neues Biopic verbindet die zwei Welten und gehört zu seinen besseren Filmen. Der gelähmte Cartoonist John Callahan wird von Joaquin Phoenix dargestellt; in weiteren Rollen sind u.a. Rooney Mara, Jonah Hill und Jack Black zu sehen.
Wim Wenders’ Literaturverfilmung ist zwar konventionell; fesselt aber immer wieder mit düsteren Visionen aus einer nahen Zukunft, in der eine Serie von Anschlägen Europa in die Knie zwingen soll.
In Carla Simóns autobiografisch inspirierten ersten Langspielfilm sehen wir Szenen aus dem Leben von Frida, die ihre Eltern verloren hat und nun bei ihrer Tante auf dem Land leben muss.
Wim Wenders – Ehrendoktor der Universität Fribourg sowie der Sorbonne und der Université catholique de Louvain ist er ja bereits. Nun hat er dem jetzigen Papst einen abendfüllenden Dokumentarfilm gewidmet, unter anderem finanziert vom Centro Televisivo Vaticano.
Endzeit-Sci-Fi mal anders: Mathieu Turis erster Langspielfilm überzeugt mit einem wirklich originellen Horror-SF-Film, bei dem die Dialoge manchmal etwas hölzern wirken. Dies tut dem positiven Gesamteindruck aber keinen Abbruch.
Die schottische Regisseurin überrascht auch nach «We Need to Talk About Kevin» mit einem verblüffenden Film mit langem Titel und Joaquin Phoenix in einer Paraderolle als Travis Bickle des neuen Millenniums. Ein packender Thriller, der es in sich hat und noch lange nachwirkt.