Der zweite Spielfilm des französischen Regisseurs Rachid Djaïdani überzeugt mit starken schauspielerischen Leistungen, mit viel (auch filmischer) Poesie und Rap, und ist ein starkes Plädoyer für ein friedliches Zusammenleben.
Der Kommunist, Abgeordnete und Schriftsteller Pablo Neruda, geboren als Ricardo Reyes Basoalto, befindet sich auf der Flucht vor dem unehelich geborenen Beamten und Polizisten Óscar. Der chilenische Regisseur Pablo Larraín legt seinen vielleicht besten Film vor, ein Werk zwischen Fiktion und Realität, zwischen Literatur und Film.
Garth Davis legt mit «Lion» ein mehr als nur solides Debüt vor, das allerdings mit der Zeit immer vorhersehbarer wird. Vielleicht hält sich Davis einfach zu stark an die Vorlage. Ein kreativerer Umgang mit dem autobiografischen Material wäre hier von Vorteil gewesen.
Der Regisseur von «Margaret» legt mit seinem Drittling einen weiteren starken Film vor, der zweifellos bei den Oscars gross absahnen wird. Sehenswert ist der Film aber so oder so.
Der Regisseur von «Gangs of Wasseypur» überzeugt auch mit seinem neuen Film, der von einem gnadenlosen Massenmörder handelt. Indisches Kino mal anders!
Nach seiner Hip-Hop-Oper «Tokyo Tribe» überzeugt der japanische Regisseur Sion Sono mit einem leisen Science-Fiction-Arthaus-Werk, in dem Megumi Kagurazaka als Androidin zu sehen ist.
Nicht nur ist «Love and Friendship» die beste Jane-Austen-Verfilmung überhaupt, die Whit Stillman hier vorlegt – es handelt sich natürlich auch um einen waschechten Stillman-Film. Mit Kate Beckinsale und Chloë Sevigny sind zwei Schauspielerinnen, die bereits in anderen Stillman-Filmen zu sehen waren, mit von der Partie.