Von Gregor Szyndler Leoluca spricht klug. Der Vater bringt ihn zum Schweigen. Leoluca berichtet von einem Streit. – Auch als Kalenderereignis. Hans Bissegger schaut sich verwirrt in dem Raum um, ein halbrund gerolltes Blatt in den Händen. Er wedelt abermals damit, dreht und wendet es und äugt es, mürrisch irgendwie, konfus,…
Von Gregor Szyndler Leoluca Bissegger schnalzt. Er redet auf den Vater ein. Er begleitet sein Geständnis mit expressionistischer Physiognomie. – Auch als MP3 und als Kalenderereignis. „Schnalz’ gefälligst nicht so selbstzufrieden, du alter Affe!“, donnert Hans Bissegger seinen Sohn Leoluca an, der zu sehr im Reinen ist mit sich selbst, um diese…
Die NZZ bespricht das auch ausführlich von „Zeitnah: Kulturmagazin seit 2012“ besprochene Buch „Schreiben“ von Kurt Drawert. Die lesenswerte, wenn auch etwas knapp und unausgewogen geratene Rezension empfiehlt Drawerts Buch als probates Gegenmittel zur flächendeckend um sich greifenden „literarischen Naivität“ der „hochfliegenden Poetenträume“, die sich rund um das WWW anlagern.…
Von Gregor Szyndler Hans Bissegger traut seinen Augen nicht. Bin Bim Bissegger-Xi berichtet von Leolucas Angriff. Hans lässt Dinge Revue passieren. – Auch als MP3 und als Kalenderereignis. Noch immer nicht tut Hans Bissegger das Naheliegende; immer noch nicht reisst er das Couvert auf und liest, in Dreiteufelsnamen, was drinsteht. Stattdessen fixiert er,…
Von Gregor Szyndler Hans Bissegger bindet seine Krawatte. Er findet einen Lottozettel. Seine Frau, Bin Bim Bissegger-Xi, gibt ihm einen Brief. „Derselbe Scheiss in einem anderen Anzug!“, zischt Hans Bissegger, als er vor dem Spiegel steht und länger als gewohnt braucht, um seinen Krawattenknopf unüblich eng zu binden. „Wenigstens ist…
von Gregor Szyndler Am heutigen Texttag präsentiert Ihnen „Zeitnah: Kulturmagazin seit 2012“ Gregor Szyndlers Gedicht „virulenter realismus“ in drei verschiedenen Formen. Das Gedicht über das Schreiben durchläuft Verwandlungen: Vom Entwurf zur Reinschrift und bis zum Poster.
von Gregor Szyndler So lange es noch nicht ohne Essen und Trinken geht, werden Schriftsteller zwischen Kunst und Hamsterrad eingespannt sein. „Zeitnah: Kulturmagazin seit 2012“ ortet hermeneutischen Handlungsbedarf und plädiert für eine zehnte Muse.