Amanda Sthers legt eine leichtfüssige Komödie vor, die etwas an Whit Stillman und Woody Allen erinnert, aber doch noch leichtfüssiger daherkommt – absolut unterhaltsam, ohne aber zu wenig tief zu schürfen.
Mit seinem neuen Film legt der Kubaner Fernando Pérez einen doppelbödigen Abgesang auf eine Beziehung und auf ein System vor. Am Schluss hat gar die Schweiz noch einen kleinen Gastauftritt…
Nach dem farbigen «period piece» «Ginger & Rosa» inszeniert Sally Potter einen zeitgenössischen Stoff über britische Politik und Beziehungsgeschichten in klassischem Schwarzweiss – ein Kammerspiel u.a. mit Patricia Clarkson, Timothy Spall, Kristin Scott Thomas und Bruno Ganz.
Tiger ist eine radikale Feministin. Oder so. Eine Art Superheldin, welche die naive Vanilla vor aggressiven Männern rettet. Doch irgendwann merkt auch Tiger: jemandem die Fresse polieren heisst vor allem eines – jemandem die Fresse polieren. Oder auch nicht…
Kheiron erzählt die Geschichte seiner aus dem Iran geflüchteten Eltern als Komödie – und dies trotz Folter und bärtiger Revolution der Ayatollahs. Ein gelungener Film für ein breiteres Publikum.
Jacobo, der als Kind aus Polen flüchtete und sich in Uruguay eine neue Existenz aufbaute, hat eine Identitätskrise. Da erwähnt seine Grosstochter, dass am Strand ein Deutscher, den alle «el Nazi» nennen, eine kleine Bar betreibt…
Marc Fitoussis neuer Film ist ein oft amüsanter Streifen, der aber etwas allzu verharmlosend wirkt. Dafür überrascht er mit immer wieder neuen Wendungen – und Isabelle Huppert überzeugt als Landwirtin, ebenso Jean-Pierre Darroussin als ihr Gatte.