Von Michel Schultheiss Neue Sneakers gefällig? Ein weinrotes Converse-Paar ist zurzeit wohl kostenlos zu haben. Wer sie aber ohne Feuerwehrübung ergattern möchte, muss sich etwas einfallen lassen: Seit einigen Tagen, wenn nicht sogar Wochen, baumeln die Turnschuhe schon hoch über der Vogesenstrasse.
Von Michel Schultheiss Schnurrbart, Hut und Mantel sind seine Kennzeichen. Stets führt er auch einen Kofferkuli mit sich und an seinem Kragen ist eine kleine Taschenlampe befestigt. Bisweilen scheint er wie ein Fremder durch die gehetzte Menschenmenge im Bahnhof SBB zu irren. Meistens aber kann ihm die Pendler-Hektik nicht viel…
Von Michel Schultheiss Bei einem Spaziergang durch Basel warten so manche Überraschungen. Plötzlich kann etwa eine solariumgebräunte Dame mit Kriegsbemalung um die Ecke geradelt kommen, um den ahnungslosen Passanten mit französischen Kraftausdrücken zu überschütten. Es ist auch gut möglich, dass wie aus dem Nichts eine Hand auftaucht, um einen vermeintlich…
Von Michel Schultheiss Das düstere Loch ist mit Tags und Graffiti bedacht. In der hintersten Ecke des Hafenareals gähnt der finstere Schlund, welcher selten aufgesucht wird. Leere Becher zeugen von menschlicher Anwesenheit, doch normalerweise herrscht dort wenig Betrieb. Generell haben Unterführungen kein gutes Image: Die unwirtlichen Bunker, um Fussgänger zugunsten…
Von Michel Schultheiss Rauchschwaden, Wickelfische, Bierdosen und jede Menge fröhliche Leute: Das ausgelassene Feiern am Rheinufer ist vom sommerlichen Basel nicht mehr wegzudenken. In den letzten Jahren sorgten lange Debatten über Wegwerfgrills, Beschwerden der Nachbarn und die neuen Buvetten für reichlich Gesprächsstoff. Immer wieder geistert auch der Begriff der Mediterranisierung…
Von Michel Schultheiss Der Zylinder thront hoch über der Bibliothek. Auf den ersten Blick möchte man auf einen Liftschacht tippen. Bei genauerem Hinschauen sieht man, dass der Turm – abgesehen von einer unzugänglichen Notleiter – gar keinen Inhalt hat. Täglich laufen unzählige Studierende daran vorbei, bis sich eines Tages der eine…
Von Michel Schultheiss Milchige Scheiben verbergen den Blick ins Innere. Viel gäbe es wohl auch nicht zu sehen: Das tote Lokal serbelt schon seit Jahren vor sich hin. Die etwas verwahrlosten Arkaden gleich davor sorgen für eine sonderbare Atmosphäre in diesem Teil der Klybeckstrasse.