Von Michel Schultheiss Ein damals noch wenig bekannter 17-jähriger Künstler wählte für eines seiner ersten Gemälde einen besonders schaurigen Namen: «Wolfsschlucht bei Gundeldingen».
Das heutige Zitat der Woche nimmt sich Zeit für einen der grössten Regisseure des späten 20. Jahrhunderts: Andrei Tarkowskis Film «Stalker» von 1979 steht jenseits aller Klischees und Eindeutigkeit.
Der deutschen Regisseurin Cordula Kablitz-Post gelingt mit «Lou Andreas-Salomé» ein solide gemachtes Biopic, das aber wohl auch als TV-Premiere vorstellbar wäre. Das wird der Psychoanalytikerin, Dichterin und Philosophin sicherlich nur teilweise gerecht, bietet aber doch annehmbare und informative Unterhaltung.
Von Michel Schultheiss Ob Hundsbuckel, Wolfsschlucht, Buremichelkopf, Hummelweglein oder Krachenrain: Von allen Basler Quartieren zeichnet sich das Bruderholz durch besonders ausgefallene Strassen- und Flurnamen aus. Nicht weit von den Bettlerhöhlen entfernt geht’s gar tierisch zu: Ein Eichhorn-, Igel- und Schlangenweglein sind dort zu finden. Letzteres führt von der Bruderholzallee zur…
Nach ihrer Wedekind-Verfilmung «Innocence» überzeugt die französische Filmemacherin mit ihrem Zweitling, einem mindestens so mysteriösen, berauschend schönen Arthaus-Streifen, der nichts für allzu zart besaitete Gemüter ist.
Die Basler Theatergruppe Upstart Entertainment inszeniert zum dritten Mal Shakespeare im Innenhof des Englischen Seminars der Uni Basel. «Zeitnah» berichtet von der Premiere.
Nicht nur Partner Noah Baumbach und Kollege Whit Stillman finden Greta Gerwig unwiderstehlich – deshalb ist Rebecca Millers witzige alternative romantische Komödie nicht zuletzt eine Hommage an die wunderbare Königin des Mumblecore.