Kheiron erzählt die Geschichte seiner aus dem Iran geflüchteten Eltern als Komödie – und dies trotz Folter und bärtiger Revolution der Ayatollahs. Ein gelungener Film für ein breiteres Publikum.
Regisseur Billy Ray verlegt den historisch-politischen argentinischen Thriller in die jüngere US-amerikanische Vergangenheit und reüssiert damit grösstenteils – auch wenn der Film vielleicht nicht ganz so spannend ist wie das Original von Juan José Campanella.
Der experimentelle kanadische Retro-Meister Guy Maddin zeigt ein weiteres Mal, dass er zu den spannendsten, innovativsten Filmemachern unserer Zeit gehört – und zu den witzigsten. Ko-Regie hat diesmal Evan Johnson geführt, der auch am Drehbuch beteiligt ist.
Der dänische Regisseur legt mit seinem Spielfilm-Debüt einen spannenden Arthaus-Film vor, der die Freuden und Leiden der Jugendlichen so eindringlich und düster zeigt wie vor ihm nur wenige.
Nach «Suffragette» wirft die französische Regisseurin Catherine Corsini einen Blick in die noch nähere Vergangenheit und erzählt anhand einer lesbischen Liebesgeschichte vom Kampf der Frauen um Gleichberechtigung.
Thomas Vinterberg, Regisseur des gefeierten Dogma-Films «Festen», kehrt zu seinen Wurzeln zurück – vermag aber nicht restlos zu überzeugen mit einem Kommunen-Drama, das stellenweise an eine dänische Version von Ang Lees «The Ice Storm» erinnert.