Nach «Dogtooth» und «Alpen» überzeugt der griechische Regisseur Yannis Lanthimos auch mit seinem ersten englischsprachigen Film, einem dystopischen SF-Streifen, der in einer Zukunft spielt, in der erwachsene Menschen nur zu zweit existieren dürfen.
Mutter und Ehefrau Sibylle weilt mit ihrer Familie in Italien. Doch seltsame Visionen plagen die Architektin. Zurück in Deutschland verordnen sowohl Gatte Jan als auch ihr Arzt Ruhe…
Eine Mutter und ihr fünfjähriges Kind sind in einem Raum eingesperrt. Ihr einziger Kontakt zur Aussenwelt ist ein Mann namens Old Nick, der einen Namen des Teufels trägt…
Filmisch hervorragend gemacht und leider nur allzu nahe bei der Realität erzählt Pablo Traperos Film die authentische Geschichte von Arquímedes Puccio und seiner Familie, der im Argentinien der Diktatur mit dunklen Machenschaften gross abkassierte.
Jonas Alexander Arnby hat schon mit Lars von Trier zusammengearbeitet – nun überzeugt er mit seinem ersten eigenen Langspielfilm, in dem Mobbing und enge Familienverhältnisse im Rahmen eines Arthaus-Horror-Streifens abgehandelt werden. Stark!
Nach «Vénus Noire» ein weiterer Film eines afrikanisch-arabischstämmigen französischen Regisseurs über das traurige Schicksal eines schwarzen Menschen in Europa: «Chocolat» von Roschdy Zem überzeugt auf der ganzen Linie, ist aber nicht ganz so unangenehm wie «Vénus Noire». Leichte Kost ist der Film aber natürlich nicht…