Marjane Satrapi überrascht mit ihrem vierten Spielfilm – ihrem zweiten in Alleinregie – einem grossartigen psycho-phantastischen Streifen über einen amerikanischen Serienkiller wider Willen. Für sehr viel Humor und sehr viel Blut ist gesorgt!
Immer mehr Superheldenfilme setzen vor allem auf Humor – so auch «Ant-Man» von Peyton Reed. Als Ko-Drehbuchautor konnte gar Edgar Wright («Shaun of the Dead», «Hot Fuzz») gewonnen werden.
Darren Paul Fishers dritter Spielfilm ist ein starker dystopischer SF-Film, der etwas an «Never Let Me Go» erinnert, aber mit einem philosophischen Augenzwinkern und vielen überraschenden Wendungen daherkommt.
Die armenisch-russische Regisseurin Anna Melikian legt mit «Zvezda» (so der Originaltitel) ein oft anrührendes und komisches Werk vor, in dem zwei junge Menschen im heutigen Russland Orientierung suchen und sich dabei (nicht) finden. Mascha will ein ganz grosser Star werden. Dafür braucht sie unter anderem aber auch ganz grosse Brüste…
Romain Bassets erster Langspielfilm ist ein kunstvoll gemachter Horrorstreifen, der in seiner Sinnlichkeit streckenweise an die Filme von Cattet/Forzani erinnert.
Marc Fitoussis neuer Film ist ein oft amüsanter Streifen, der aber etwas allzu verharmlosend wirkt. Dafür überrascht er mit immer wieder neuen Wendungen – und Isabelle Huppert überzeugt als Landwirtin, ebenso Jean-Pierre Darroussin als ihr Gatte.
Bill Pohlads zweiter Spielfilm ist ein sehr gut gemachtes Biopic, das uns Brian Wilsons Leben aufgrund von zwei biografischen Ausschnitten näherbringt. Eher in den Hintergrund tritt dabei aber die Musik der Beach Boys und vor allem der kreative Wettstreit mit den Beatles.