Von Gregor Szyndler Eine Abordnung der Lotteriegesellschaft kreuzt bei Hans Bissegger auf und legt ihm haufenweise Dokumente vor. Es hält eine Limousine vor der Praxis; ein Haufen Aktenkofferträger entsteigt; Hans Bissegger schmeisst Trulla hinaus, überantwortet sie seinem Rechtsvertreter. Er bittet die neuen Besucher ins Büro, was zu empörtem Murren…
Von Gregor Szyndler Frau Trullas «neue» Augen: links und rechts von der Nase, Höhe Ohrenspitzen, gleich unterm Haaransatz, die zwei Gallertkörper. Es war also einmal Frau Trulla, und Herr Trullo war folglich einmal auch, in Hans Bisseggers Sprechzimmer in der Schönheitsklinik waren sie beide einmal – dick eingepackt von der…
Von Gregor Szyndler Arbeit bahnt sich an: die Patientin Frau Trulla und ihr Mann, Herr Trullo, stürmen Bisseggers Büro. Die beiden, in einigen Details gezeichnet. «Sie sind aber noch nicht dran!», ruft Bissegger. «Es gab Verzögerungen. Gehen sie ins Wartezimmer, Frau Trulla, ich werde sie rufen lassen!» Frau Trulla aber…
von Gregor Szyndler Hans Bissegger redet Süsswasserkrebsen in einer Kaffeetasse zu. Ein Anruf und der Gedanke an eine Motorsäge versäumt ihn so lange, bis sein Viertelvor-Termin die Tür zum Büro eintritt. Hans Bissegger fährt den PC herunter: bekanntlich lässt es sich sonst nicht arbeiten. Er ist unschlüssig, wie es weitergehen…
Von Gregor Szyndler Hans Bissegger schreibt ein WWW-Inserat. Einen ganzen Haufen Zeit später kann Hans Bissegger sich endlich aus dem turbulenten, wie immer hektischen Praxisvormittag loseisen. Er stellt die Kaffeetassen zur Seite und klingelt nach seiner Vorzimmerdame, damit sie die Beige aus dem Büro holt. Sie tut wie geheissen, wenn…
Von Gregor Szyndler Hans Bissegger macht einen Anruf. Hans Bissegger bekommt einen Anruf. Hans Bissegger will keinen weiteren Anruf. Hans Bissegger gewinnt 23 Millionen. Die Zustände in seinem Wartezimmer kippen; die Wartenden lassen sich nicht mehr vertrösten. Hans Bisseggers Sekretärin, bar ihrer Langmut, belagert von einer Meute, die auf Armbanduhren…
Von Gregor Szyndler Hans Bissegger liest Zeitung und ein Gedicht. Er wird nur aus dem einen schlau. Es ist kein schönes Lesen in der Zeitung: die Druckerschwärze färbt nicht mehr ab, die Stücke werden kürzer, und das bisschen Leselust, die nicht von der Menge Schreibfehler vergällt wurde, wird vergrätzt durch…