Von Michel Schultheiss Die Rheingasse – eine Strasse, die geprägt ist von so manchen beliebten Beizen und Bars. Doch wenn man den Anekdoten älterer Baslerinnen und Basler Glauben schenken will, soll dort einst der Bär noch viel heftiger getanzt haben. Und gelegentlich seien auch mal die Fetzen geflogen – wobei…
Von Michel Schultheiss Gelegentlich wird es als «Bronx» der Basler Altstadt bezeichnet: Das Gässlein, welches vom Kohlenberg, dem Ort der Dönerboxen, zum Steinenparking und zur Heuwaage-Unterführung (nicht minder unwirtliche Orte) führt, geniesst nicht gerade den besten Ruf. Die verruchte Gasse erstreckt sich parallel zur Steinenvorstadt, der Strasse mit den Kinos…
Von Daniel Lüthi Erstmals veröffentlicht Suhrkamp die gesammelten Briefe von Bertolt Brecht und Helene Weigel: Ein Zeitdokument, das sowohl das Künstlerpaar als auch die Zwischenkriegsjahre von einer ungewöhnlichen Seite beleuchtet. Was Brecht mit Langeweile, Tabak und Grammofon so alles anzustellen wusste, zeigt dieser Band eindrücklich.
von Gregor Szyndler Am heutigen Texttag präsentiert Ihnen „Zeitnah: Kulturmagazin seit 2012“ Gregor Szyndlers Gedicht „virulenter realismus“ in drei verschiedenen Formen. Das Gedicht über das Schreiben durchläuft Verwandlungen: Vom Entwurf zur Reinschrift und bis zum Poster.
Von Steffi Lønskov und Alice Bayer „Du musst an das glauben, was du tust“ sagt Benny Wenda aus West-Papua. Die westliche Hälfte der Insel Neuguinea im Südpazifik steht seit 1963 unter der Kontrolle Indonesiens. Wenda ist Gründer der Free West-Papua Bewegung und Anführer eines indigenen Volkes. Er sass im Gefängnis und überlebte…
Von Michel Schultheiss Viel wurde schon geschrieben und polemisiert über dieses Gebäude, das kürzlich den Flammen zum Opfer fiel. Verkohlt und rabenschwarz steht sie da, die geliebte und gehasste Villa Rosenau. Im Niemandsland zwischen Schlachthof, Kehrichtverbrennungsanlage und Casino war sie jahrelang für das wenige Leben im Grenzgebiet zum Elsass verantwortlich.…
Weshalb Quentin Tarantino und Spike Lee auf verschiedenen Planeten leben – und weshalb nicht «Django Unchained», sondern «Star Wars – Episode One» ein rassistischer Film ist.